Der Philodendron

Der bekannte Philodendron stammt ursprünglich aus dem Regenwald. Seine Herkunft liegt je nach Art in Florida, der Karibik, Mexiko und im Regenwald in Mittel- und Südamerika.

Ein Philodendron ist eine immergrüne, krautige Pflanze, die buschförmig wächst und bis zu 6 Metern hoch werden kann. Die Blätter sind unterschiedlich geformt.

Zahlreiche Arten des Philodendron

Der Philodendron - vom Urwald ins Wohnzimmer

Der Philodendron – vom Urwald ins Wohnzimmer

Man schätzt vorsichtig, dass es mehr als 500 verschiedene Arten von Philodendren gibt. Seine Herkunft aus dem Regenwald Südamerikas erklärt sicher diesen Unterartenreichtum. Sie können sehr hohe Temperaturen erzeugen, durch die die Duftstoffe der Blüten besser verströmt werden und mehr Insekten anlocken. Leider duften die Blüten der Philodendren etwas nach Aas, was jedoch viele Insekten zur Bestäubung anlockt. Alle Pflanzenteile der Philodendren erzeugen beim Verzehr durch den Menschen Übelkeit, und der Pflanzensaft kann zu Hautreizungen führen. Allerdings eignet sich ein Philodendron ganz hervorragend als Zimmerpflanze, da er neben seinem hübschen Aussehen auch noch schädliche Stoffe wie Formaldehyd oder Benzol aus der Luft filtern kann. In Deutschland ist der Philodendron scandens mit seinen herzförmigen Blättern der wohl bekannteste Vertreter seiner Art. Er gilt als ziemlich unverwüstlich und ist recht anspruchslos zu halten, wobei sein schnelles Wachstum berücksichtigt werden sollte. Als Kletterpflanze braucht er entsprechende Rankhilfen. Bekannt ist auch der Philodendron erubescens, der etwas länglichere herzförmige Blätter hat. Die Blätter wachsen an einem rötlichen Stamm und sind glänzend dunkelgrün. Die immergrüne Pflanze mit ihrer Herkunft aus dem Regenwald in Mittel- und Südamerika ist nicht umsonst ein beliebter Zimmerschmuck geworden, da sie gleichermaßen hübsch aussieht und pflegeleicht ist. Zudem verbessert sie das Raumklima.

Philodendron filtert Wohnraumgifte heraus

Die beliebte Kletterpflanze aus den Regenwäldern Südamerikas gehört in Deutschland inzwischen zu den etablierten Zimmerpflanzen, die sich in den meisten Haushalten finden lassen. Sie hat viele Vorzüge, wie ihre Anspruchslosigkeit und ihr schnelles Wachstum. Leider sind praktisch alle Pflanzenteile giftig, was sie für die Halter von Haustieren nicht unproblematisch macht. Jedoch wiegen ihre Vorzüge ihre Nachteile auf, denn die Philodendren sehen mit ihren großen, dunkelgrünen Blättern immer gut aus. Sie können sie leicht vermehren, indem Sie Stecklinge von ihnen abnehmen.

Bildquelle: Toutenphoton@fotolia.com

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